Wer bist du und was ist deine Rolle bei Retero?

Ich bin Sascha Retter und seit rund eineinhalb Jahren Teil der Retero. Eigentlich hat mein Weg aber viel früher begonnen, nämlich auf dem Fussballplatz. Ich bin mit Leistungsfussball aufgewachsen und dort habe ich Dinge gelernt, die mich bis heute prägen: Disziplin, Verlässlichkeit, Teamgeist und eben auch, dranzubleiben, wenn es schwierig wird.

Diese Haltung begleitet mich auch heute noch in meiner beruflichen Laufbahn. Während meiner Lehre als Polymechaniker bei der IWC Schaffhausen habe ich nicht nur das Handwerk gelernt, sondern auch meine Begeisterung für Präzision entdeckt, für Teile, bei denen es auf jedes Detail ankommt. Und heute arbeite ich genau in diesem Bereich weiter, einfach in noch feineren Dimensionen.

Die Bauteile wurden deutlich kleiner, meine Faszination hingegen umso grösser.

Nach meiner Lehre wollte ich bewusst eine andere Perspektive kennenlernen und habe in einen kleinen Formenbaubetrieb gewechselt. Parallel dazu absolvierte ich die Weiterbildung zum Techniker HF im Maschinenbau. Für mich die perfekte Kombination, ich lernte die Praxis im Betrieb und gleichzeitig konnte ich ein tieferes Verständnis für die Theorie in der Schule entwickeln.

Mit dem Abschluss habe ich für mich gemerkt, dass ich fachlich ein gutes Fundament habe, gleichzeitig fehlte mir jedoch im Bereich der Unternehmensführung noch die Erfahrung. Genau deshalb habe ich mich im Frühjahr 2026 entschieden, mich mit einem CAS gezielt in der Strategischen Führung weiterzubilden.

Der Schritt in Retero, unseren Familienbetrieb, war dann ein besonderer Moment für mich. Mein Bruder und ich sind mit der Firma aufgewachsen – wir haben schon früh immer wieder Einblicke bekommen, mitgeholfen und sehr vieles «nebenbei» mitgenommen. Seit Anfang 2025 bin ich nun offiziell Teil des Teams und arbeite mich Schritt für Schritt in das Herzstück unseres Betriebs ein, unsere Werkstatt.

Was mir dabei besonders gefällt: Ich kann nicht nur ausführen, sondern mitdenken, Ideen einbringen und direkt sehen, was daraus entsteht.

Für was steht Retero aus deiner persönlichen Sicht?

Aus meiner Sicht ist Retero ein absoluter Experte in der Mikrobearbeitung. Gleichzeitig ist es aber mehr als nur ein technisch starkes Unternehmen – es ist ein Betrieb, in dem mit viel Herz und echter Freude gearbeitet wird. Was mir im Alltag besonders auffällt, ist die präzise Arbeitsweise und das enorme Interesse an den Details. Es geht oft um kleinste Dinge, aber genau darin liegt auch der Reiz. Man merkt im Team, dass diese Genauigkeit nicht einfach Pflicht ist, sondern aus einer gewissen Begeisterung heraus entsteht.

Die Zusammenarbeit ist dabei sehr familiär und unkompliziert. Die Hierarchien sind flach, man kann offen miteinander sprechen und jeder bringt sich ein. Das macht vieles einfacher und sorgt dafür, dass wir sehr gerne zur Arbeit kommen.

Ein wichtiger Teil von Retero ist sicher auch mein Vater. Er hat ein sehr tiefes Verständnis für die Branche und findet für Kunden oft individuelle Lösungen, die genau auf ihre Bedürfnisse passen. Das prägt den Betrieb bis heute. Was ich persönlich sehr schätze, ist der Freiraum, den ich bekomme. Ich kann meine technischen Gedanken weiterentwickeln, Ideen einbringen und diese auch direkt im Alltag umsetzen. Dieser Spielraum ist für mich extrem wertvoll. Gleichzeitig gehört die Weiterentwicklung bei uns einfach dazu. Wir spezialisieren uns ständig weiter und arbeiten gezielt daran, in unserem Bereich noch besser zu werden.

Welche Ziele hast du persönlich für die Zukunft in der Retero?

Mein Ziel für Retero ist das stetige Optimieren und Weiterentwickeln in der Mikrobearbeitung. Ich will das wir in dieser Nische noch mehr an Reichweite gewinnen, dass die Firmen wissen, was wir beherrschen und die Aufträge mit überwältigender Genauigkeit und Effizienz bearbeitet werden.

Das Investieren in die neuesten und präzisesten Technologien wird immer mein Ziel sein, sodass die Messlatte so hoch wie möglich gehalten werden kann.

Das Allerwichtigste für mich, dass unser Familienbetrieb erfolgreich weiterläuft, ist aber das Team und der Umgang im Team. Ich werde stehts für ein familiäres Arbeitsumfeld und Freude am Arbeitsplatz sorgen, sodass sich jeder Mitarbeiter gerne mit unserem Firmennamen identifiziert.

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